Naturheilpraxis Hermann Gerber

Lebenskraft

Folgend ein Ausschnitt eines Artikels von Prof. Harald-Walach im Zusammenhang mit Covid 19 über unser Immunsystem

Original Text:
Link => Prof. Harald Walach

Das Immunsystem stärken und Schwächung vermeiden
(…) Das Wichtigste in solchen Fällen ist daher eigentlich, unsere Immunkompetenz zu stärken und alles zu verhindern, was sie schwächt.
Was stärkt unser Immunsystem? Ganz einfach, eigentlich alles was uns gut tut: Ausreichend schlafen und gesund essen, Entspannung und soziale Kontakte, vor allem soziale Nähe und Vertrautheit. Interessanterweise führt nämlich die Aktivierung des parasympathischen Systems, durch Entspannung, zu einer Erhöhung der Stickstoffmonoxid-Ausscheidung.15 Das ist wiederum für unser natürliches Immunsystem wichtig. Den Parasympathikus kann man übrigens auf verschiedene Weise aktivieren. Meditation und aktive Entspannung ist ein Weg. Intimität und soziale Nähe ist ein anderer. Singen ist ein weiterer. Der Nervus glossopharyngeus nämlich, der die Stimmritzen, den Kehlkopf und den Rachen innerviert, geht auf ganz komplexe anatomische Weise um den Kehlkopf herum und ist Teil des Nervus vagus, der parasympathische Aktivität vermittelt.16 Daher kann zum Beispiel das Tönen und Singen Entspannung erzeugen. Prof. Löw von der Psychosomatik in Regensburg hat darum seinen stationären Patienten empfohlen zu summen.
Was schwächt unser Immunsystem? Neben pharmakologisch aktiven Immunsuppressiva wie Entzündungshemmern und anderen Substanzen vor allem psychischer Stress und Angst. Daher halte ich nach wie vor die Angstkommunikation unserer Regierung, der offiziellen Stellen und der öffentlichen Meinungsmacher für das eklatant Falscheste, was man in einer solchen Situation tun kann. Eigentlich ist dies Körperverletzung. Denn durch psychischen Stress und Angst wird unser Immunsystem kompromittiert. Das sieht man übrigens auch daran, dass Social Distancing die Anzahl der Todesfälle sogar erhöht und nicht verringert. Wir sind gerade dabei, eine ausführliche Analyse vorzubereiten und sehen das an den Daten; genaueres folgt in Kürze in der peer-reviewten Literatur.
Das ist auch leicht verständlich: Alte und Kranke sind besonders auf Kontakt angewiesen. Wenn er ihnen verwehrt wird bricht das, was an Immunkompetenz übrig ist, zusammen und der Erreger breitet sich aus. Angst und Stress aktivieren die sympathische Achse unseres autonomen Nervensystems, das mit Adrenalin und Noradrenalin arbeitet und in der zweiten Stufe mit Cortisol. Vor allem Cortisol ist ein starker Immunosuppressor, weswegen auch das pharmakologisch davon abgeleitete Cortison zu den potentesten Entzündungshemmern gehört. Deswegen ist vor allem langdauernder, chronischer Stress immunologisch problematisch und stört unsere Immunkompetenz.
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Dazu gehört natürlich auch, dass wir auf die Zufuhr von Nahrungsmitteln achten, die dem Organismus dabei helfen, Radikalstress zu puffern, wie Obst und Gemüse, Früchte aller Art, Salate und vor allem eine bunte Folge von Speisen. Aber wesentlich wichtiger scheint mir die psychische Komponente zu sein. Schon Cannon, der Altmeister der Stressforschung, hat darauf hingewiesen, wie bei den australischen Aborigines jemand durch Verfluchung aufgrund einer Übertretung eines Tabus sterben kann. Einfach so. Aus Stress um das Wissen, ausgestoßen worden zu sein.
18 Das ist die Grundlage für den Nocebo-Effekt, den Schaden, den die Erwartung eines Übels oder eine negative Sinnstruktur anrichten kann. Genau das sehen wir im Moment reihenweise. Ich hätte nicht gedacht, dass eine aufgeklärte Gesellschaft, der so viel an Wissenschaft liegt, so töricht sein kann und wesentliche wissenschaftliche Befunde ignoriert.
Quelle: link => Prof. Harald-Walach

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https://harald-walach.de/2020/05/22/angeborene-immunitaet-unsere-vergessene-staerke/?lang=de&fbclid=IwAR29YehCnLpX5i7Nn7P8sWBSVk_O--iG7-owFoDXq0-LnBFnlhh_YAhog9g